Gute Nachricht für alle Autofahrer: der Ölpreis geht dieser Tage deutlich zurück und fiel zeitweise bereits unter 90 Dollar. In der Kette wird damit Benzin letztendlich auch deutlich günstiger. Fast vergessen sind die Zeiten, als der Ölpreis an der 200 Dollar Marke kratzte.

„Wir haben einen rückläufigen Trend, der ist klar erkennbar“, sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht. In den zurückliegenden Tagen seien die für Benzin und Diesel um gut 2 Cent und für Diesel um 3 Cent gesunken. Ein Ende der Ölpreis-Talfahrt ist aktuell nicht abzusehen, da die Konjunkturerwartungen und damit die Nachfrage nach Öl eher rückläufig sind.

Steigende Autokosten

Steigende Autokosten

Das statistische Bundesamt hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass in den vergangenen zehn Jahren die Preise rund ums Auto um über 20 Prozent gestiegen sind. Die Verbraucherpreise sind im gleichen Zeitraum jedoch nur um gerade mal 17 Prozent gestiegen. Ein Grund für den Kostenanstieg sind die gestiegenen Kraftstoffpreise. Der Preis für Superbenzin stieg bspw. zwischen August 2004 und August 2014 um über 30 Prozent. Der Dieselpreis stieg im gleichen Zeitraum sogar um über 40 Prozent.

Allerdings wäre Autobesitzern mit dem Umstieg auf andere Fortbewegungsmittel nicht geholfen gewesen. Denn die Preise im öffentlichen Nahverkehr legten im gleichen Zeitraum um über 40 Prozent zu!! Die Bahn hat im Zeitraum ihre Preise über 37% erhöht. Einzig das Fahrrad war mit einer Teuerungsrate von ca. 10% moderat gestiegen.
Trotz steigender Autokosten sind Autofahrer damit über die letzten zehn Jahre mit am günstigsten im Vergleich der Teuerung gefahren..

 

Kaum ein Autohertsller versteht es wie Porsche, immer wieder neue Derivate aufzulegen. Für den 911 gibt es mit den GTS-Modellen inzwischen zwölf Varianten. Aber die Vielzahl hat auch Ihren Preis.

Sehr sportlich kommt er daher, der neue 911 GTS. Er ist etwas stärker motorisiert und fügt sich damit nahtlos in eine Lücke zwischen Carrera S und GT3. Auch preislich passt er sich mit rd. 117.000 EUR in der Grundausstattung genau ein. Gegenüber dem kleinen Bruder Carrera S verfügt das neue GTS Modell mit 430 PS über rund 30 PS mehr. Damit kommt er in fliegenden vier Sekunden auf über 100 Kmh. Allerdings sind die 30 PS mehr mit rd. 12.000 EUR preisunterschied auch teuer erkauft. Da werden Autokosten einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet..

Immerhin haben die Schwaben dem neuen GTS dann doch noch ein paar Extras mitgegeben, wie u. a. neue 20-Zoll Felgen, ein Sportauspuff und etwas tiefer gelegt. Insgesamt eine runde Sache.

 

Quelle: pixabay

Quelle: pixabay

Wie erfahre ich von einem Rückruf?

Rückrufaktionen werden durch die Hersteller veranlasst, denn nur der Hersteller weiß, welche Fahrzeuge und Fahrgestellnummern betroffen sind. In der Regel schreiben die Fahrzeughersteller die Besitzer der Fahrzeuge an. Die zugehörigen Adressen werden über das Kraftfahrt-Bundesamt abgerufen. Zusätzlich wird zumeist über die Webseiten der Hersteller informiert sowie durch Webangebote oder Auto Clubs wie bspw. dem ADAC. Ein Blick von Zeit zu Zeit auf entsprchende Seiten lohnt sich also.

Müssen die Hersteller das Kraftfahrt-Bundesamt immer über einen Fahrzeugmangel informieren?

Die Hersteller sind gesetzlich verfplichtet, einen Fahrzeugmangel direkt anzuzeigen, wenn dieser eine Gefahr für das Fahrzeug und Verkehr bedeuten kann. Ab wann eine Gefahr besteht, wird im Einzelfall entschieden. Unstrittig sind aber beispielsweise das Versagen von Bremsen oder Lenkung.

Was kostet mich die Rückrufaktion?

Gar nichts. Alle Kosten werden in der Regel durch den Hersteller getragen, der quasi auch der Verursacher des Mangels ist.

Muss ich an einer Rückrufaktion teilnehmen?

Eindeutig ja. Der Grund für eine Rückrufaktion ist ein Fahrzeugmangel, der eine konkrete Gefahr und damit Einfluß auf Umwelt und Verkehrssicherheit haben kann. Letztendlich ist der Fahrzeughalter für die Sicherheit seines Fahrzeugs verantwortlich und hat daher auch die Pflicht, einem Fahrzeugmangel nachzugehen. Eine Rückrufaktion gehört dazu.

Wie lange läuft eine Rückrufaktion?

Der Mangel für die Rückrufaktion ist durch den Hersteller festegestellt und kann über Jahre abgerufen werden. D. h., auch bei einem Gebruachtwagenkauf kann es ein Thema sein und der Händler prüfen, welche Rückrufe behoben wurden oder noch nachzuziehen sind.

Weitere Informationen beim ADAC und eine Übersicht zu aktuellen Rückrufen

 

Der TÜV Rheinland hat seine sogenannte Werkstattmonitor 2014 Studie vorgestellt, mit überraschenden Ergebnissen.

Qualität, Vertrauen und Nähe zählen angeblich besonders: Bei der Auswahl der Werkstatt achten Autobesitzer besonders auf die Nähe. Für 54 Prozent der Autofahrer ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Werkstatt die räumliche Nähe zur Werkstatt. Bei knapp 43 Prozent spielt die bisherige Zufriedenheit mit der Arbeit der Autowerkstatt eine besondere Rolle. Laut der Studie spielt der Preis dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Hier hat der TÜV Rheinland genauer nachgefragt. 21 Prozent der Teilnehmer der Studie holen sich vor dem Besuch einer Werkstatt Vergleichsangebote ein. Trotzdem entscheiden sich lediglich 56 Prozent anschließend für das preisgünstigste Angebot.  Fast 60% der Autofahrer sind sogar der Meinung, dass das günstigste Angebot nicht gleich das Beste ist. Rund 35 Prozent der Autofahrer sind dagegen echte Stammkunden in ihrer Werkstatt; und wenig überraschend, ebenfalls 35 Prozent der Kunden schätzen die Qualität der geleisteten Arbeit.

Fazit:

Die Nähe sollte auf keinen Fall alleine das ausschlaggebende Kriterium sein, genau dieses machen sich mitunter Werkstätten in ländlicher Gegend zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen, immer mehrere Werkstätten miteinander zu vergleichen. Über verschiedene Online-Tools zum Werkstattvergleich können Sie zudem häufig vorab schauen, in welchem Preisrahmen sich eine bestimmte Maßnahme bewegen sollte. Liegt der Preis Ihrer Werkstatt dann weit oberhalb dieser Preisspanne, sollten Sie sich ggf. für den nächsten Werkstattbesuch besser nach einer anderen Werkstatt umschauen…